Lieber Herr Ullrich, liebe Frau Ullrich,
liebe Freundinnen und Freunde des Kleinen Theaters,
hohes Kuratorium,
meine Damen und Herren,
Das „Kleine Theater Bad Godesberg“ wird ist in diesem Jahr 50 Jahre alt! Dieser außergewöhnliche Anlass erfordert einige, vielleicht auch ungewöhnliche und etwas weiter gehende Gedanken, für die eine zehnminütige Rede naturgemäß Weise nicht ausreichen würde.
Zwei weitere Jubiläen, nämlich seinen 75. Geburtstag und sein Diamantenes Bühnenjubiläum (60), hat Walter Ullrich seit zwei Jahren in seinem Portfolio. Eine Laudatio, meine Damen und Herren, ist kein Nachruf zu Lebzeiten, aber endlich einmal Gelegenheit, die nackte Wahrheit über den Gelobten zu sagen. Diese Laudatio ist offen für die Zukunft, und ich bin sicher, wir haben von dem unruhigen Geist von Walter Ullrich noch viele Anstöße zu erwarten.
Wir alle wissen ja, Walter Ullrich wird niemals privatisieren; er ist und bleibt ein öffentlicher Mensch, nicht nur deswegen, weil der Mietvertrag des Kleinen Theaters mit der Stadt noch bis zum Jahre 2020 andauert. Dann wäre Walter Ullrich 89 Jahre alt, nämlich einer, der die Worte Rente, Pension, Ruhestand und deren Synonyme nicht kennt. Ich möchte mal jetzt den Namen Johannes Heesters nicht ins Gespräch bringen. Und dieser Preis wird Sie nicht müde machen. Das weiß ich!
Wäre Walter Ullrich unsterblich, wäre auch das Kleine Theater unsterblich, vermute ich einmal. Max Reinhardt hat – denke ich - die tiefste und zugleich die einfachste Erklärung für die Unsterblichkeit des Theaters gegeben. In seiner Rede über den Schauspieler heißt es, das Theater „ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen.“
Und genau das praktiziert Walter Ullrich, der seit seinem dritten Lebensjahr auf der Bühne steht, wie ich in einem Gespräch mit ihm erfahren durfte. Und dafür lieben wir Bad Godesberger ihn.
Die Verleihung des Liberalen Bürgerpreises an den dienstältesten deutschen Theater-Intendanten Walter Ullrich erfordert eine Auseinandersetzung mit einem ungewöhnlichen Menschen, aber auch mit dem Theater schlechthin. Ich habe mich daher sehr auf diese Laudatio gefreut und bedanke mich beim Kuratorium der Bürgerpreis-Stiftung für diese schöne Gelegenheit.
Meine Damen und Herren, der Rotbart, den Walter Ullrich im Original trägt, verschont seine Haut vor dauerndem neuen Kleben und eröffnet ihm die haarige Pracht, gleichzeitig die Rolle des Pilatus und die Heinrich des Achten zu spielen. Wenn Sie genau hinschauen, verdient König Barbarossa bald seinen Namen nicht mehr, dann müsste man ihn in König Silberbart umtaufen. In drei Wochen, das weiß ich aber, ist der Bart ab. Dann sieht er aus wie immer. Allerdings nicht mehr so wie er als junger Mensch aussah und sehr gefragt war, nämlich als großer blonder, strahlender, jugendlicher Held. Siegfried lässt grüßen. In der Burgstraße war er damals in der Tonhalle als Anfänger von Max Wendeler engagiert worden.
Apropos Heinrich der Achte: Das Stück hatte Walter Ullrich aus Shakespearschen Fragmenten komponiert und sich die Rolle des Monarchen selbst zum 75. Geburtstag auf dem Leib geschrieben. Meine sehr geehrten Damen und Herren, im Kleinen Theater ist das Programmheft eben nicht das einzige Bindeglied zwischen Literatur und Theater. Hier ist es der Maestro selbst.
In einer Kritik heißt es, es sei frappierend, wie überzeugend Walter Ullrich Heinrich den VIII. zum Leben erweckt. Man hat das Gefühl, er sei geradewegs aus dem der berühmten Gemälde von Holbein herabgestiegen, so groß ist die Ähnlichkeit. Walter Ullrich spielt diesen schillernden Despoten mit Innbrunst, Leidenschaft und fesselnder Bühnen-Präsenz. Eine Paraderolle oder für mich noch eine Stufe höher: ein Geniestreich.
Gestatten Sie mir heute zunächst einige Bemerkungen zur Bedeutung unseres Theaters und zu seiner Funktion für die Stadt Bad Godesberg, deren Verlust des Titels Stadt fast in der gleichen Minute stattfand, wie der Bezug des Hauses im Bad Godesberger Stadtpark. Im nächsten Jahr betrauern wir übrigens 40 Jahre Eingemeindung nach Bonn.
Heute wie damals gilt, dass unser Kleines Theater unverwechselbar geblieben ist, dank seines Intendanten, übrigens ein Titel, der immer mehr um sich greift für Positionen in der Kulturlandschaft, für die man bisher den Begriff Direktor verwendet hat. Bei Walter Ullrich ist diese Bezeichnung allerdings sehr gut aufgehoben, schließlich ist er ja auch noch seit 1979 Intendant der Landesbühne Rheinland Pfalz.
Seit jeher mutet das Theater generell uns Zuschauern ja einiges zu. Vertraute Erwartungen, den Klassikern der Weltliteratur quasi heimelig zu begegnen und vertraute Erklärungen wieder zu finden, werden ja oft planvoll enttäuscht, wie sie selbst bereits erfahren haben dürften. Das Material der Texte ist methodisch oftmals bis aufs Skelett entblößt, um Raum zu schaffen für die Improvisation. Die Klassiker Heinrich VIII., Natan der Weise, Jedermann oder auch der Faust gehören nicht umsonst zu den Lieblingsrollen von Walter Ullrich, der nebenbei übrigens auch in rund einhundert Filmen mitgewirkt hat.
Erlauben Sie mir dass ich in diesem Zusammenhang die Theater-Kritik einer Bonner Zeitung zu Ullrichs Faust-Inzenierung vor drei Jahren zitiere: Goethes Faust, „der“ deutsche Klassiker, wurde und wird auf zahllosen Bühnen aufgeführt: Was Walter Ullrich im Kleinen Theater daraus gemacht hat, ist eine Spitzenleistung deutscher Theaterkunst! Walter Ulrich als Faust und Folker Bohnet als Mephisto spielen nicht ihre Rollen, sie „leben“ sie. Ullrich ganz aufgeklärt, weise, ein Faust aus Goethes eigenem Bilderbuch, Folker Bohnet, quirlig-quicklebendig, elegant und grazil, bösartig und erschreckend teuflisch: Ja, beide leben ihre Rollen.“ Zitat Ende.
Walter Ullrich wagt es nämlich, seinen Zuschauern, die mehrheitlich heitere und unterhaltende Aufführungen wünschen und gewohnt sind, auch immer mal wieder einen schwereren Brocken zuzumuten - ich konkretisiere: einen vermeintlich schwereren Brocken - denn ich war immer der Meinung, dass ernste, nachdenkliche, tragische Geschichten, wenn sie denn adäquat umgesetzt und gut über Rampe gebracht werden, durchaus sehr unterhaltend sein können und dass die eigentlich schwersten Brocken eben misslungene Aufführungen schlechter Komödien sind, über die man besser nur im Keller lacht. Ich meine damit nicht den einladenden Keller des Kleinen Theaters hier schräg gegenüber.
In diesem Zusammenhang sei gesagt, dass unser Kleines Theater, das sein erstes Dutzend Jahre im Keller an der Ubierstraße gespielt hat, kein klassisches Boulevardtheater ist, wie oft angenommen wird. Die Mischung macht’s: Schauspiel von der Tragödie bis zur Komödie, Musiktheater von der Operette bis zum Musical oder Kindertheater mit dem traditionellen Weihnachtsmärchen. Reines Unterhaltungs-Theater ist mir zu langweilig, sagt Ullrich, der seinen Spielplan als den eines kleinen Stadttheaters einstuft.
300 Vorstellungen pro Spielzeit mit einer Top-Belegungsquote von 95 Prozent auf genau 161 Plätzen. 1700 Abonnenten und viel Gastspiele außerhalb von Bad Godesberg sprechen für sich. Dabei ist sich Ullrich bewusst, dass die Bad Godesberger konservative Theatergänger sind und er nicht in seinen Inszenierungen nicht so provokativ und progressiv vorgehen kann, wie das in Bonn oder gar Köln der Fall ist.
Sie wissen ja, wer ein Theater füllen will, bedient sich der Dramaturgie. Und um es zu leeren, genügt Ideologie, sagte einmal ein deutscher Schriftsteller.
Meine Damen und Herren, Walter Ullrich ist ein Dramaturg – im Theater und im richtigen Leben. Dass er ein Genie sein muss, sieht man an der Ordnung in seinem Arbeitszimmer, das Spiegelbild seiner Kreativität und Improvisationsfähigkeit zu sein scheint. Er verfügt über ein phänomenales Gedächtnis, das den Begriff Saufleuse erst gar nicht zulässt. Im Gunde seines Herzens und seines Könnens ist Walter Ullrich aber ein Zauberer.
Meine Damen und Herren, das Theater von heute ist Ort der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, zugleich aber Zukunftswerkstatt. Es stellt den Alltag dar - und stellt ihn auch auf den Kopf.
Es leuchtet Hintergründiges und Abgründiges aus. Es stellt Vertrautes in Frage und macht uns Fragwürdiges vertraut. In einer technisierten und leider weithin auf Finanzdebatten reduzierten Lebenswirklichkeit soll das Theater Gedanken und Gefühle frei setzen, die Kopf und Herz berühren und damit oft verschüttete Fähigkeiten von uns Menschen wieder beleben. „Die Bühne scheint mir der Treffpunkt von Kunst und Leben zu sein“, hat Oscar Wilde einmal gesagt.
Wir müssen daher begreifen, dass demnach kulturelle Identität den ganzen Menschen in den Blick nimmt und nicht auf seinen reinen Nutzen reduzieren darf. Deshalb ist ja gerade kulturelle Bildung wichtiger denn je, damit Kosten und Nutzen nicht zu den Maßstäben menschlicher Existenz werden. Manche kommunale Haushaltsberatung mutet allerdings so an.
Ich bin aber sicher, meine Damen und Herren, dass das Theater gerade in der modernen Medienlandschaft eine existentielle Bedeutung hat. Während die Massenmedien nur Informationen vermitteln, aber keinen Diskurs stiften, kann das Theater sich an den Einzelnen richten und individuelle Selbsterkenntnis-Prozesse auslösen - fernab der elektronischen und digitalen Welt. Ich denke, dass einer wie Walter Ullrich, der sich mit Leib und Seele der Bühne verschrieben hat, das genau weiß. Manchmal ist eben das Theater auch eben realistischer als das Leben.
Vor dem Hintergrund der augenblicklichen Bonner Haushaltsberatungen, die erneut auch die Förderung der Freien Kulturträger dieser Stadt zum Thema hat, denke ich als mein persönliches Credo und Mitglied des Kulturausschusses, dass man die Kunst nicht nach den Kriterien der Politik oder medialen Sichtbarkeit fördern darf, sondern vielmehr nach Gesichtspunkten der Qualität und der Nachhaltigkeit. Deshalb war auch der starke Einsatz für unser Bad Godesberger Stadttheater immens wichtig, dessen Verlust für uns Bad Godesberger kulturelle Amputation bedeutet hätte.
Denn das Denken ausschließlich in finanziellen Kategorien, meine Damen und Herren, lähmt die Kreativität und schadet der Kunst. Und Nachhaltigkeit bedeutet eben auch ein halbes Jahrhundert Kleines Theater in Bad Godesberg. Aber Sie wissen es doch eigentlich alle, dass der reine Zeitablauf nicht das wichtigste Qualitäts-Merkmal ist, vielmehr hat sich das Kleine Theater in dieser Zeit in die Herzen der Menschen dieser Stadt hinein gespielt. Das Kleine Theater ist – wir wissen es - einzigartig. Wenn ich Konrad Beikircher hieße, lautete der Superlativ: einzigartigst.
Und des Kleinen Theaters Ausstrahlung hat dank der charismatischen Persönlichkeit von Walter Ullrich die Stadtgrenzen längst überschritten, um – so der nüchterne Begriff – theaterlosen Städten in NRW das zu bringen, was wir hier in Bad Godesberg als großes Glück empfinden.
Und noch etwas. Wir müssen Kunst und Kultur noch stärker in den Mittelpunkt des politischen Handelns rücken! Wir brauchen eine Bildungspolitik, meine Damen und Herren, die ästhetische Erziehung als unverzichtbar für die Vermittlung von Werten und als zentralen Baustein für die Persönlichkeitsentwicklung erkennt und realisiert. Es gibt ganze Generationen von Menschen in dieser Stadt, die die Klassiker als Schüler in der Schule gelesen und dann live im Kleinen Theater gesehen haben. Ganzheitliches Lernen und Literatur zum Anfassen, also. Ein Verdienst von Walter Ullrich.
Meine Damen und Herren, ich sage Ihnen nichts Neues, nämlich dass das Kleine Theater Bad Godesberg nicht Bestandteil einer aussterbenden Gattung ist, denn der Mietvertrag für das malerisch gelegene Gebäude hier schräg gegenüber endet entgegen der Annahme des Bonner Kulturdezernenten Dr. Krapf nicht in diesem Jahr, sondern wie ich eingangs bereits sagte, erst im Jahr 2020.
Die Geschichte eines Theaters lebt ja auch von Anekdoten, über die Walter Ullrich in der Audienz, die er mir im Vorfeld gewährt hat, mit nicht so richtig gerne gesprochen hat. Eine sei allerdings hier wieder gegeben: Der Kulturdezernent hatte dem Theater-Chef Anfang dieses Jahres bereits die steigenden fünfstelligen Jahresmieten vorgerechnet, weil er glaubte, der Mietvertrag mit einer Mark pro Jahr (Walter Ullrich hatte 1969 ein Vermögen investiert) für das Haus, das übrigens der frühere Sitz des Bad Godesberger Bürgermeisters war, sei bereits in diesem Jahr abgelaufen, bis ihn doch die außerordentlich signifikante Gelassenheit von Walter Ullrich, der ihm gegenüber saß, stutzig machte. Ullrich zog dann zur Verblüffung des Dezernenten den richtigen Vertrag heraus und meinte dazu nur: Pacta sunt servanda.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich möchte heute allerdings nicht der einzige sein, der Lobenswertes über Walter Ullrich sagt. Ich habe mich sozusagen rückversichert und fühle mich daher in meiner Laudatio relativ selbstbewusst.
Konrad Beikircher, Multi-Talent in Sachen Kultur sagte mir gestern über Walter Ullrich: „Walter Ullrich ist ein Grenzgänger auf dem Boulevard der Theaterkunst: Es sind oft die kleinen Häuser, die große Kunst machen.“
Dann Jochem von Uslar, früherer Kulturdezernent der Stadt Bonn, sozusagen einer von uns: „Gewitzt und gewissenhaft, voller Überraschungen als Künstler – ein Intendant, dessen Erfolg die Menschenführung und das beständig hohe Niveau seiner Bühne sind – mehr Bad Godesberger als mancher Uralteingesessener – diese Attribute und Assoziationen verbinde ich mit dem Theaterpatriarchen Ulrich. Herzlichen Glückwunsch zum Bad Godesberger Bürgerpreis.“
Irene Diederichs, Intendantin der Muffendorfer Heimatbühne, die unseren Preisträger von einer eher öffentlich weniger bekannten Seite beleuchtet und mit ihm bereits einschlägige Reisen unternommen hat: „Walter Ullrich ist ein Genussmensch, der das Kochen und Essen liebt, in dieser Eigenschaft aber vor allem sein Theater liebt, eines der wenigen kleinen Theater, das der Klassik frönt. Walter Ullrich ist ein Genie und durch und durch Theater!“
Ullrichs Kollege Horst Johanning, Chef des Contrakreises in Bonn, mailte mir aus London: „Bad Godesberg ohne Walter den Ersten wäre wie Heinrich der Achte ohne Frauen! Als dienstältester deutscher Theaterdirektor ist er ein Cäsar, ein Trüffelsucher beim Entdecken künstlerischer Talente - und als sorgfältiger Pfleger klassischer Texte ein Somelier. Herzlichen Glückwunsch Dein Horst.“
Meine Damen und Herren, Walter Ullrich hat sich um das kulturelle Wohl von Bad Godesberg verdient gemacht. Dazu brauchte es 1958 Beharrlichkeit, ein starkes Kreuz, einen harten Schädel, aber auch politische List, sich nämlich gegen einen kulturlosen Stadtdirektor und einen ebenso kulturlosen Dechanten mit der Theatergründung durchzusetzen.
Lieber Walter Ullrich, Sie hinterlassen in ganz ungewöhnlicher und herausragender Weise bleibende Spuren im sozialen und kulturellen Leben dieser Stadt. Denn so lange es Künstler wie Sie gibt, lebt das Theater. Eben deswegen, weil Sie es leben und lieben. Und ich denke, dass Sie darin auch den Respekt Ihrer Kollegen über Bonn hinaus genießen dürfen.
Wir als Bad Godesberger Liberale sind bestrebt, unter uns Bad Godesbergerinnen und Bad Godesbergern eine intensivere Art der Identität zu unserer Stadt, zu deren Geschichte und Kultur zu entwickeln.
Meine Damen und Herren, das Kleine Theater ist ein wichtiger, Identität stiftender Faktor, der die Eingemeindung Bad Godesbergs nicht nur überlebt hat, sondern darüber hinaus eine zumindest mentale städtische Selbstständigkeit begünstigt und auf der kulturellen Ebene nachhaltig fördert.
Meine Damen und Herren, Walter Ullrich ist ein sozial engagierter Mensch mit einer von der Kunst inspirierten Menschenliebe: Ich erinnere vor diesem Hintergrund an seine Benefiz-Vorstellungen, vor allem an die, die ich gemeinsam mit ihm zu Gunsten der unsere von einem der schwersten Erdbeben erschütterten türkischen Partnerstadt Yalova gestalten durfte. Wegen dieses Einsatzes wird Walter Ullrich von uns Bad Godesbergerinnen und Bad Godesbergern hoch geschätzt.
Lieber Walter Ullrich, hiermit bescheinige ich Ihnen: Sie sind daher ein echter Godesbürger!
In diesem Sinne wünsche ich dem Kleinen Theater Bad Godesberg und Ihrem Intendanten Walter Urich noch viele Jahrzehnte (also doch Johannes Heesters) erfolgreicher Arbeit zum Segen von Bad Godesberg und darüber hinaus. Und ich appelliere an uns alle, das Kleine Theater als eine kulturelle Investition in die Zukunft unserer Bad Godesberger Stadtgesellschaft zu sehen. Und es auch als eine solche zu verteidigen, wenn es darauf ankommt.
Vivat, crescat, floreat – ad multos annos!
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Ich bitte nun Walter Ullrich und das Kuratorium aus Anlass der Preisverleihung zu mir. Die Bronzeskulptur ist ein Wanderpreis, eine von dem Muffendorfer Künstler Heinz Feuerborn gestalteten Eule. Die Eule ist auf unserem Wahrzeichen, der Godesburg, zuhause und soll den Einsatz für andere, insbesondere für die nächste Generation symbolisieren, und die Weisheit, die man den Eulen nachsagt. Das sind auch die Kernelemente des Bürgersinns, den der Preis fördert.
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